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Komfortables und sicheres Reisen

Dank Therban® können Stöße und Schwingungen in Fahrzeugen abgefedert werden.

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Der Verbrennungsmotor im Fahrzeug ist die Quelle der Antriebskraft – die oszillierenden Kolben und die rotierende Kurbelwelle samt nachgeschaltetem Antriebsstrang sorgen allerdings auch permanent für Vibrationen. Würden diese Bewegungen nicht gedämpft und vom Fahrgestell sowie der Karosserie weitgehend isoliert, wäre eine komfortable Fahrt in Pkw, Bus oder Lkw nicht denkbar.

Um die Schwingungen vom restlichen Fahrzeug und seinen Insassen abzukoppeln, erhält die Motor- und Getriebeeinheit kräftige Dämpfer, sogenannte Aggregatlager. Über sie werden Motorblock und Getriebe in der Fahrzeugkarosserie befestigt. Diese auf den ersten Blick unscheinbaren Bauteile stehen vor einer ganzen Reihe von Aufgaben. Sie müssen verhindern, dass niederfrequente Eigenschwingungen des Motors – etwa im Leerlauf – in Form von Geräuschen und Vibrationen auf die Karosserie übertragen werden.

Zudem müssen sie hochfrequente Schwingungen, wie sie bei voller Fahrt entstehen, isolieren. Und obendrein müssen die Lager auch noch Stöße abfangen, die von Fahrbahnunebenheiten ausgelöst werden, damit die Motor-Getriebe-Einheit das Fahrzeug nicht in lästige Hubbewegungen („Stuckern“) versetzt. Das ist ein Zielkonflikt, den die Fahrzeugkonstrukteure je nach Fahrzeugklasse mit einem Kompromiss zwischen Komfort und Fahrdynamik lösen müssen, indem sie Gummi-Metall-Lager beziehungsweise Hydrauliklager je nach Präferenz und Fahrzeugtyp auslegen – entweder für mehr Komfort durch Geräuschdämmung vor allem im Leerlauf oder mit Fokus auf Fahrdynamik, wobei vorrangig Aggregatbewegungen, die von der Fahrbahn angeregt werden, ausgeschaltet werden.

Vor allem bei Fahrzeugen der Mittel- und Oberklasse bevorzugen die Konstrukteure hydraulisch dämpfende Motorlager, da sie als abstimmbare Verbindung zwischen Antrieb und Chassis eine wirkungsvollere Dämpfung starker Schwingungen – zum Beispiel bei Lastwechseln und Stuckern – bewirken als Gummi-Metallager.

Hydrolager werden im Pkw-Bau seit 1977 eingesetzt. Da solche Lager in einer heißen Umgebung arbeiten müssen, verarbeiten die Hersteller von Motorlagern häufig den Hochleistungskautschuk Therban®. Hydrolager in modernen Nutzfahrzeugen sorgen auch für erhöhten Komfort in der Fahrerkabine, indem sie Stöße und Schwingungen abfedern sowie gleichzeitig das Fahrerhaus von den Geräuschen aus dem Motorraum und von der Fahrbahn abkoppeln.

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